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Ernährung und Krebs

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„Wie kann die Ernährung die Krebstherapie unterstützen?“

 

Essen soll zu allererst für Wohlbefinden und gute Lebensqualität sorgen.

Bei Krebs und einer anstrengenden Krebsbehandlung braucht der Körper viel Energie - eine gute Nährstoffzufuhr ist also sehr wichtig, weil Gewichtsverlust, der häufig mit der Erkrankung und ihrer Therapie einhergeht, den Patienten schwächt, d.h., dass also durch eine angepasste Ernährung die Nebenwirkungen der Therapie gemindert werden, die Immunabwehr gestärkt und der Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden soll.

Die Grundpfeiler einer gesunden Ernährung sind viel Obst und Gemüse, Fisch, wenig Fleisch und tierische Fette. Dazu gehört auch regelmäßige körperliche Aktivität, möglichst 2 - 3 mal pro Woche und die Vermeidung von Genussgiften (z.B. Rauchen und Alkohol).

Die gesundheitsfördernde Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse und krebshemmenden sekundären Pflanzenstoffen entspricht am ehesten der mediterranen Küche. Sie besteht aus überwiegend pflanzlicher Nahrung mit wenigen, aber hochwertigen Fetten (kaltgepresstes natives Olivenöl) und wenig Fleisch. Auch ein Gläschen Rotwein, im Sinne von Genuss in Maßen, ist erlaubt.

Krebspatienten brauchen keinen besonderen Diätplan. Im Gegenteil: viele Krebsdiäten richten durch einseitige oder ungenügende Nährstoffzufuhr eher Schaden an. Ein ausgewogener, abwechslungsreicher Speiseplan und der eigene Geschmack entscheiden: Essen soll vor allem für Wohlbefinden und gute Lebensqualität sorgen. Eine Umstellung auf vegetarische oder strenge Vollwertkost ist nicht nötig.

 

Eine vom Verein „Hilfe bei Leukämie & Krebs Marburg e.V.“ durchgeführte Umfrage ergab, dass mehr als die Hälfte (56 %) bisher noch keinen Vortrag zum Thema Ernährung gehört hatte.

 

Aktuell werden vom Verein zwar keine Vorträge zu diesem Thema angeboten, aber Interessierten steht die „ Ernährungssprechstunde für Krebspatienten und Angehörige“ offen (Frau Dr. Jaques).

 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer Ernährungsberatung!